The Clean Coder

Habe gestern Abend “The Clean Coder” von Robert C. Martin (Uncle Bob) fertig gelesen. Ich wäre so froh gewesen, wenn ich dieses Buch als Berufseinsteiger gelesen hätte. Es hätte mich so manche Fettnäpfchen vermeiden lassen.

Spannend zu lesen war seine Meinung über den “Flow”. Dieser Zustand beim Programmieren, oder Arbeiten allgemein, wo man die Zeit vergisst und einem schier alles gelingt. Uncle Bob findet diesen Zustand eher hinderlich, weil man den Blick für das Grosse verliert. Ich denke es hängt ein wenig vom Arbeitsstil ab. Ich habe immer zu Beginn mein Notizbuch vor mir liegen, wo ich den grossen Kontext aufzeichne. Manchmal komme ich dann schon in Flow während ich beim dem Design bin – also einem relativ hohen Abstraktionsniveau. Trotzdem hat mich das Buch etwas kritischer gegenüber dem Flow werden lassen.

Einen völlig anderen Blickwinkel auf den Flow hat z.B.  Joel Spolsky (bekannt von dem Blog “Joel on Software“).  Er erzählt in einem Interview, wie wichtig er den Flow findet und das er die Büros sogar so gestaltet, das man sich richtig gut in die Arbeit vertiefen kann.

Es gibt aber in dem Buch noch sehr viele andere Perlen und Denkanstösse zu finden. Lesen!

 

In Europa – Geert Mak

Heute habe ich “In Europa” von Geert Mak fertig gelesen. Seit Anfang Sommer bin ich nun daran und habe sehr viel Zeit in Gedanken mit diesem Buch verbracht. Mir gefällt die Art und Weise wie Geert Mak Geschichte schreibt und wie er mich zum Nachdenken angeregt hat. Oft hat mich das Buch erschauern lassen, wie brutal und gemein es doch zuging in Europa. Ich habe mir dann vorgestellt, wie viele schlimme Einzelschicksale es gegeben hat… dieser Gedanke bringt mich jedes Mal zum Erschauern.

Lesen!

iWoz

Letztes Wochenende war ich mit meinen Kindern in der Bibliothek um wieder einmal Kinderbücher, Bibi Blocksberg-CD’s und ein paar Spiele für die Kleinen zu holen. Was sticht mir doch da ins Auge: iWoz von Steve Wozniak. Also habe ich mir das Buch ausgeliehen und gestern zu Ende gelesen. Ich wollte doch herausbekommen ob es an dem Film Silicon Valley Story auch etwas Wahres hat. 🙂

Was ich aus dem Buch mitnehme lässt sich an folgendem Sachverhalt gut zeigen. In über der Hälfte des Buches geht es darum, wie sich Woz Wissen aneignet, Sachen baut, sich für Dinge interessiert und schlussendlich alle Erfahrung und Wissen im Bau des Apple I gipfeln. Er lernt Schritt für Schritt alles was er benötigt. Es ist die Summe seiner Tätigkeiten die es ihm ermöglichte die Idee für den Apple I zu bekommen und nicht andersherum.

Neues Gentoo Buch

Heute hat Gunnar Wrobel auf seinem Blog die Fertigstellung sein neues “Gentoo Linux” Buches bekanntgegeben. Sicherlich sind alle Informationen auch im Netz verfügbar, aber wenn sich schon jemand die Arbeit macht, alle Infos in ein Medium zu packen, dass ich auch im Bus benutzen kann, dann muss ich es eben gleich mal bei meinem Online-Lieblingsbuchladen bestellen. Im Beispielkapitel geht es um das Bauen von ebuilds …  so muss lesen und ebuilds bauen 😉

Groovy, Funky, Sugerhill G…

Ich lese zur Zeit “Groovy in Action” und habe Freude an dem Buch. Ich lese es wie einen Roman – es wird tatsächlich immer spannender je weiter man kommt. Wenn man schon wie ich jahrelange “Java-Krimi-Erfahrung” hat, dann versteht man auch sehr viel von den Hintergründen, z.B. welche Teile von Java kommen, warum ein Closure ein Object ist und warum Groovy eben so Funky ist. Ausserdem habe ich jetzt eine Ahnung davon, was ein Closure ist und warum es für Java 7 so heiss diskutiert wird.

Canoo scheint ein wirklich guter Laden zu sein. Dort arbeitet der Author Dierk König. Ich habe schon Mitarbeiter von Canoo kennengelernt, als in einem grossen Unternehmen entschieden wurde, ob eine Lösung mit ULC oder Eclipse RCP gebaut wird. Canoo hat damals einen ULC- und ich einen Eclipse-RCP-Prototyp gebaut. Gewonnen hat Eclipse 🙂 Daniel Grob hat damals in nur ein paar Tagen einen super ULC-Client gebaut (DnD, Charts mit JFreeChart, … ), da war ich einfach nur platt… wirklich super!

Kennt eigentlich noch jemand “Rapper’s Delight” von der Sugarhill Gang. Groovy erinnert mich ein wenig an den Song. Die Musik war von der Band Chic der Text von Grandmaster Caz… ein bischen Patchwork halt. Und ich liebe den Song… immernoch…

Gentoo und Multimedia-Tasten

Ich bin gerade dabei auf meinem neuen Dell Inspiron 9400 Gentoo zu konfigurieren. Es ist ein bischen wie die Pille schlucken bei Matrix. Man taucht in eine andere Welt ein. Ich hatte schon mal ein 0-8-15 Gentoo auf einem Desktop am laufen, bin dann aber wieder zu Suse gegangen, weil ich mir die Zeit fürs einarbeiten nicht nehmen wollte.
Gentoo läuft inzwischen auf der Kiste und so wollte ich heute Nachmittag meine Multimedia-Tasten, die als Front Panel an dem Notebook dran sind, in Gang bringen.  Ein HowTo war schnell gefunden und nach 15 Minuten konnte ich meine Lautstärke mit den zusätzlichen Tasten einstellen. Diese vielen kleinen HowTo’s die es für Gentoo gibt (Ubuntu hat übrigens auch eine so gute Gemeinschaft) sind einfach super. Und das schöne an Gentoo ist, dass man sehr viel über Linux lernt.

Nebenbei lese ich auch wieder mal ein Buch – “Linux verstehen und administrieren” und sammle mal ein paar Linux-Kommandos die mir in dem Buch und auch so über den Weg laufen. Das was ich gesucht habe: “Ein Schritt für Schritt an die wichtigsten Sachen heran.” habe ich endlich in diesem Buch gefunden. Das die vielen Bereiche nur angeschnitten werden, kommt mir sehr entgegen, da ich ja eine Übersicht gesucht habe. Das aber trotzdem so viel Fleisch am Knochen ist, hätte ich bei der vielzahl an Themen aber nicht erwartet. Klasse!

Getting Real

Ruby on Rails” habe ich mir schon mal angeschaut und in diversen Zeitschriften darüber gelesen. Trotzdem kannte ich bis vor kurzem 37signals nicht. Es ist die Firma, die Ruby on Rails ursprünglich gebaut hat.

Und genau die Leute dieser Firma haben ein Buch mit dem Titel “Getting Real – The smarter, faster, easier way to build a successful web application” geschrieben.

Die Kernaussage ist: “Keep it simple.” Wieder mal… aber auf sehr anschauliche und amüsante Art und Weise geschrieben. Sicher kann man die Konzepte nicht auf alles und jeden Kunden anwenden, aber im Kern haben sie natürlich Recht: Konzentration auf das Wesentliche.

Für Leute die sich mit Softwareentwicklung beschäftigen ist das Buch absolut lesenswert.