Netbeans, Ivy und Spring 3.0.0M4

Ich programmiere gerade eine kleine Web-Applikation und möchte dazu die neuen REST-Features vom Spring-Framework benutzen. Bis gestern habe ich mir dazu in Netbeans ein Webprojekt gebaut und dann ganz artig alle notwendigen Bibos von Hand dem Projekt hinzugefügt. Gestern wurde nun der Milestone 4 von Spring 3.0.0 veröffentlicht und ich wollte mir nicht noch einmal die Arbeit machen.
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Apropos Profiler

Gestern habe ich kurz den Netbeans-Profiler gezeigt. Der ist übrigens einfach so bei der Installation von Netbeans mit dabei und funktioniert tadellos. Vor einer Zeit habe ich mal versucht den Profiler von Eclipse (TPTP) zum Laufen zu bringen. Ich habe es nach einiger Zeit geschafft auf meiner Gentoo-Linux-Büchse eine Applikation nach Memory-Leaks zu untersuchen. Aber es ist schon ein Unterschied zwischen “funktioniert einfach” bei Netbeans und “Lese mal Installationsanleitung und probiere eine Weile bis es läuft” bei Eclipse.

Auch den Subversion-Client von Eclipse wird standardmäßig nicht installiert. Und auf der Website von Eclipse ist derzeit (Version 0.7.1) aus Lizenzgründen nicht mal ein vollständiger Client vorhanden. Man muss noch auf eine andere Seite um sich von dort noch Teile des Clients zu holen. Ist zwar alles dokumentiert, doch auch hier ist es bei Netbeans via Pluginmanager ganz einfach den Client zu installieren.

Gerade für Neueinsteiger ist also Netbeans besser geeignet. Aber auch die “alten” Eclipse-Hasen sollten mal über den Tellerrand in Richtung Netbeans schauen… da läuft Einiges (siehe Scripting) und zum Teil besser (siehe GUI-Builder).

Ach, wenn Netbeans doch nur so viele schöne Einstellungen für die Codeformatierungen hätte wie Eclipse… dann wäre ich überglücklich. Wenn man nämlich wie ich in einem Projekt arbeitet, welches die automatische Formatierung beim Speichern einer Datei vorschreibt und auch noch viele spezifische Formatierungsoptionen von Eclipse benutzt, dann ärgert man sich ab und zu wenn man mit Netbeans die eine oder andere Formatierung noch per Hand machen muss.

package org.jdesktop.beansbinding does not exist

Wer in einer Netbeans Platform Application das Beans Binding benutzen will, stösst auf folgenden Fehler wenn man in Matisse binden möchte:

...package org.jdesktop.beansbinding does not exist

Das entsprechende JAR wird nicht gefunden. Und da es derzeit kein Modul für das Beans Binding gibt, muss man das JAR-File in einem Library Wrapper Module selber dem Projekt hinzufügen. Die entsprechende Datei ist unter <netbeanshome>/java2/modules/ext/beansbinding-1.2.1.jar zu finden. Also legt man in seiner Suite ein neues Library Wrapper Module an und nimmt diese Datei als Jar. Alle Module die das Binding benutzen wollen können nun unter den Properties–>Libraries–>Add Dependency diese Library anziehen und schon ist der Fehler weg.