Upgrade Debian Etch zu Debian Lenny mit Virtualmin

Letztes Wochenende habe ich nun endlich meinen Hetzner-Server von Debian 4 auf Debian 5 umgestellt. Zur Administration der Domains benutze ich Virtualmin und dies sollte natürlich dann auch noch laufen. Eine Anleitung war bei www.virtualmin.com zu finden. Allerdings stimmte da die Reihenfolge in welcher man die Pakete installieren sollte noch nicht ganz. Nachdem ich einen Bug bei virtualmin.com aufgemacht hatte, war das Problem aber zusammen mit den Jungs von virtualmin.com (Jamie Cameron und Joe Cooper) schnell gelöst. Wirklich schneller und kompetenter Support – Spitzenklasse!

Nach dem Upgrade konnte ich mich dann aber nicht via POP3 auf dem Mail-Server einloggen. Ich musste dazu noch die Konfigurationsdatei (/etc/default/saslauthd) von saslauthd anpassen:

Die Zeile

START=no

auf

START=yes

ändern und den richten Pfad eintragen. Von:

OPTIONS="-c -m /var/run/saslauthd"

auf:

OPTIONS="-c -m /var/spool/postfix/var/run/saslauthd"

Dann die Services nochmal neu starten

# /etc/init.d/saslauthd restart
# /etc/init.d/postfix restart

Und schon funktionierte die Anmeldung auf dem POP3 wieder.

Gentoo braucht wieder etwas Schwung

Das auf der Frontseite von Gentoo schon seit länger Zeit kein Update mehr erfolgte hat wohl jeder der Gentoo benutzt schon bemerkt. Nun hat sich Daniel Robbins mit einem Vorschlag gemeldet die Situation wieder zu verbessern.

Ich kann nur hoffen, dass die Entscheidungsträger dieses Angebot annehmen oder von ihrer Seite wieder etwas mehr Schwung in Gentoo bringen. Meiner Meinung nach ist dies eine sehr gute Linux-Distribution und ich möchte sie auch weiterhin benutzen…

Virtualmin

Vor einigen Jahren hat mir mal ein Arbeitskollege webmin in die Hand gedrückt, als ich ihn gefragt habe, wie er seine Linux-Maschine administriert. Wie ich gestern geschrieben habe, bin ich auf einen neuen Server umgestiegen. Diesen Server will ich mir mit ein paar Leuten teilen.

Da ich nicht zu viel Zeit mit der Administration der Maschine verbringen möchte, habe ich nach etwas ähnlichem Ausschau gehalten wie webmin einfach für die Verwaltung von virtuellen Servern auf einer Maschine. Confixx kenne ich schon und so habe ich mir virtualmin als Alternative angeschaut. Es gibt eine GPL-Variante von virtualmin, die ich mir zu Hause auf einen Testrechner installiert habe. Einfach super. Wenn man ein wenig mit der Administration von Linux vertraut ist, dann kann man innerhalb von Minuten die Sachen (virtuelle Server, Datenbanken, Email-konten, … und und und) mit einer Browseroberfläche einrichten. Die Browseroberfläche war mir wichtig, da auch Leute auf der Maschine arbeiten werden, die sich nicht so gut mit Linux auskennen und die so trotzdem ihre Sachen administrieren können. Ich wollte einfach nicht bei jedem mail-alias an die Maschine ran müssen.

Für den Server habe ich mich für eine bezahlte Variante der Software entschieden. So kann ich den Entwicklern ein Danke für die gute Software sagen (ist wirklich nicht teuer), bekomme Support mit 24 Stunden Reaktionszeit und noch ein paar gute Features dazu, die in der GPL-Variante nicht enthalten sind.

Innerhalb von 20min war der Server bei Hetzner aufgesetzt (erster Eindruck: sehr gut.) und nach weiteren 10min die wichtigste Software installiert. Das Migrieren meines Blogs ging auch sehr schnell und unkompliziert.

Ich kann Virtualmin nur empfehlen. Es funktioniert reibungslos und bietet ein gutes Interface zur Linux-Büchse.

Neuer Router (WRT54GL)

wir haben jetzt zu Hause einen neuen Router: einen WRT54GL (das L am Ende finde ich wichtig). Gestern habe ich auf der Kiste dd-wrt installiert.

Ich kann jedem diese Kombination nur wärmstens ans Herz legen – ich bin jedenfalls begeistert. Das Gerät läuft leise (kein Pfeifen – gell Beat 😉 ) und die Software ist top. Kann gar nicht verstehen, dass nicht jeder Routerhersteller seine Geräte so offen hält, dass jeder das installieren kann, was er will. Für mich jedenfalls war die Offenheit dieser Hardware das Kaufargument für den Router von Linksys.